Der Krieg muss warten

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Von am 16.09.2014

Warten gehört zum Krieg – in jeder Epoche. Stehen sich in der Antike die Heere gegenüber, warten alle nur noch auf den Befehl des Centurios. Zögert er lange, muss es einen sehr wichtigen Grund geben: den Zuschauer.

Römische Legionen stehen vor der Stadt. Das Katapult ist gespannt, die Soldaten warten in Testudo-Formation: Das Heer ist bereit zu stürmen. In der Stadt stehen die Belagerten auf der Wehrmauer, ihre Brandpfeile liegen gespannt im Bogen. Doch die Ruhe vor dem Sturm zieht sich immer länger hin. Der Krieg kann nicht beginnen, weil einer fehlt: Nico. Schließlich beginnen die Soldaten nach ihm zu rufen und sein Name ertönt über das Schlachtfeld. Nico ist kein Titan oder Heerführer – er ist Kunde des Schweizer Pay-TV-Anbieters Swisscom. Und es kann erst losgehen, wenn er das Geschehen vor dem Fernseher verfolgt. Nico lässt sich Zeit: Er telefoniert, badet und sortiert Socken. Endlich setzt er sich aufs Sofa und der Krieg kann beginnen. Mit dieser Pointe wirbt Swisscom für sein neues cloudbasiertes TV-Produkt mit Replay-Funktion. Alle Sendungen von über 250 gebotenen TV-Kanälen können sieben Tage nach Ausstrahlung angeschaut werden. Heimat Berlin trägt als Agentur die Verantwortung für die breit angelegte Kampagne, die gestern in der Schweiz startete. Der 100-sekündige TV-Spot wird von Plakaten, Printanzeigen und Onlinemaßnahmen begleitet.

Das Fernsehprogramm wartet auf seinen Zuschauer. Die bekannte Botschaft von Pay-TV-Anbietern erhält mit Swisscoms Kampagne eine neue humorvolle Geschichte. Der Spot überzeugt mit hochwertigen Requisiten und Kostümen – die Botschaft kommt an. Allein die Pointe kommt durch die frühzeitige Einblendung Nicos wenig überraschend.

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