Otto macht Angst

©screenshot: www.otto.com/de/newsroom
Von am 27.08.2014

Mit Zombies im Hotel: Die neue Kampagne des Versandhauses Otto setzt auf Horror. Die Heldin soll furchtlos sein, wirkt aber nur eins: verstörend naiv.

Eine junge Frau betritt ein verwahrlostes Anwesen. Hunde fletschen die Zähne und Leichenhände schießen aus dem Boden. Sie scheint nichts zu bemerken. Im Haus angekommen: Geister im schwebenden Schaukelstuhl, lebendig werdende Statuen und an der Decke baumelnde Zimmermädchen. Die Besucherin ignoriert das Gruselkabinett. Selbst bewaffnete Zombies werden angelächelt. Auflösung der schrägen Inszenierung: Die Fearless Selection für den Herbst. Die Botschaft soll lauten: Frauen sind mit einem neuen Outfit extrem selbstsicher. Ab dem 2. September startet Otto mit TV und Kino-Spots. Anzeigen in Modemagazinen, Onlinewerbung und Social Media Auftritte erweitern die Kampagne.

Die Kampagnen-Idee von Heimat Berlin ist witzig, scheitert jedoch am Plot. Die Kreativen setzen auf Aufmerksamkeit – nur die Geschichte hat keinen Bezug zum Produkt. Dadurch wirkt die Story schlicht albern.

 

 

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