Adidas steigt aus

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Von am 17.03.2015

Der Sportartikelhersteller Adidas ist seit 2006 offizieller Ausrüster der amerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Der abgeschlossene Vertrag galt elf Jahre. Überraschenderweise verkündete Adidas, dass der 2017 auslaufende Vertrag nicht verlängert wird.

Adidas und die NBA gehen schon lange gemeinsame Wege. 2006 bezahlten die Herzogenauracher ungefähr 400 Millionen US-Dollar für den Elf-Jahres-Vertrag mit der Basketball-Liga. Am Ende der Saison 2016/2017 läuft der Vertrag aus. Adidas-Manager Chris Grancio, der für Adidas in der NBA zuständig ist, verkündete überraschend das Ende der Partnerschaft ab 2017. Die Kooperation habe sich für Adidas nicht gelohnt. Da Basketball neben American Football und Baseball zu den populärsten Sportarten in den USA gehört, wird aber auch weiterhin investiert. Allerdings liegt der Fokus jetzt auf einzelnen Athleten. Laut Grancio sei der Ausstieg ein Teil der neuen Strategie.

Adidas verlor im weltgrößten Sportmarkt immer mehr an Stärke. Zudem wurde die Konkurrenz wirtschaftlich immer mächtiger. Für den angeschlagenen Sportartikelhersteller ist es wohl das Beste auszusteigen. Jetzt haben sie die Möglichkeit sich neu zu organisieren und neue Strategien zu entwickeln. Zumal Adidas durch einzelne Athleten weiterhin in der NBA vertreten sein wird. Nach dem verkündeten Ende der Partnerschaft bleibt abzuwarten, ob die Konkurrenten Nike und Under Armour für den Ausrüstervertrag bieten werden.

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