Skepsis im Supermarkt

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Von am 22.10.2013

Lebensmittel sind gut für sich und die Familie. Diese Aussage teilt lediglich ein Viertel der Deutschen. Die Mehrheit dagegen traut den Inhaltsstoffen und damit der Qualität von Lebensmitteln nicht. Im Vergleich zu anderen Ländern zeigen sich die Deutschen sehr skeptisch. Was fehlt: Mehr Transparenz und Kommunikation. Das ist das Ergebnis der Ketchum-Pleon-Studie “Food 2020″.

Die Lebensmittelbranche besitzt bei deutschen Konsumenten keinen guten Ruf. Sie fühlen sich zu wenig über die Produkte informiert. Deshalb vertrauen sie hauptsächlich Organisationen als Informationsquelle zum Thema Lebensmittel. Was ihnen besonders wichtig ist: Angaben zu den Inhaltsstoffen und der Herkunft der Lebensmittel. Anhand dieser Kriterien wird die Kaufentscheidung getroffen. Produktetiketten lassen es an Informationen fehlen, sodass jeder zweite deutsche Verbraucher mehr Transparenz von Lebensmittelherstellern einfordert. „Die Studie zeigt, dass moderne Verbraucher von der Lebensmittelindustrie ein hohes Maß an Transparenz, offener Kommunikation und Dialogfähigkeit erwarten“, so Dirk Popp, CEO Ketchum Pleon Deutschland.

Die Marke allein verkauft sich nicht. Das gilt insbesondere für Lebensmittel. Entscheidender sind Sicherheit, Inhaltsstoffe und Herkunft. Unternehmen müssen umdenken und ihren Konsumenten Informationen bereitstellen, um sie von ihren Produkten zu überzeugen. Kommunikationsmaßnahmen, die informativ sind und damit ein Sicherheitsgefühl bei den Verbrauchern auslösen, sind gefragt.

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