Facebook nutzt nicht jedem

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Von am 16.10.2013

Social Media ist nicht gleich Facebook: Onlinekommunikation bedarf einen geeigneten Kanal. Die Themen der Versicherungsbranche zum Beispiel finden auf Facebook keine Relevanz. Lediglich fünf Prozent aller Nennung in sozialen Kanälen fällt in den Kommunikationskanal Facebook. Das ist das Ergebnis Social-Media-Benchmarkstudie “Die besten 25 Versicherer im Web” der Kommunikationsberatung Faktenkontor.

Facebook und Twitter scheinen für Versicherer keinen kommunikativen Mehrwert zu bringen. Die Nutzer sprechen einfach nicht über und mit den Versicherern. Neben Facebook mit fünf Prozent rangiert Twitter bei neun Prozent des Anteils der Nennungen der Versicherungen im Netz. In Online-Foren und Online-News hingegen finden die Unternehmen einen Anteil von 16,9 bzw. 23,7 Prozent. “Das Web 2.0 ist mehr als nur Facebook und Twitter. Für eine erfolgreiche Social-Media Strategie sollten Versicherungsunternehmen deshalb zunächst untersuchen, auf welchen Plattformen ihre Zielgruppen Versicherungsthemen tatsächlich diskutieren, und sich dann dort aktiv einbringen”, sagt Roland Heintze von Faktenkontor. Laut Ergebnisse der Studie sind das für die Versicherungsbranche Blogs. Hier finden sich 45,5 Prozent aller Nennungen der einzelnen Versicherungen.

Die Studie macht deutlich: Inhalte müssen in einem geeigneten Kanal kommuniziert werden. Ein Unternehmensprofil bei Facebook zu besitzen, ist schön. Wenn niemand über diesen Kanal kommuniziert ist er unnötig. Bevor Unternehmen im Social Media aktiv werden, müssen sie zwei Fragen beantworten können: Was möchte ich kommunizieren und mit wem möchte ich kommunizieren? Man mag es nicht für möglich halten. Aber: Facebook ist nicht für jedes Unternehmen die kommunikative Lösung.

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