Lang lebe New York

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Von am 06.10.2014

New York stirbt. Alle 15 Stunden hört ein Herz auf zu schlagen, weil es keinen geeigneten Organspender gibt. Mit dem animierten Kurzfilm “Long Live New York“ ruft das gleichnamige Organspende-Netzwerk zum Spenden auf.

Der berühmte Bahnhof Grand Central Station im Herzen von New York ist wie ausgestorben. Ein einsamer Kehrer blickt besorgt hinauf zur goldenen Bahnhofsuhr – ihre Zeiger werden immer langsamer. Sie stoppen schließlich. In den Straßen der Großstadt bröckeln die Fassaden, Leuchtreklamen fallen von den Geschäften, Laternen verlieren ihren Halt und die Freiheitsstatue neigt traurig ihr Haupt. Die Menschen versuchen, dem Verfall Einhalt zu gebieten. Sie fangen Schilder auf, tragen Pfeiler, Straßenschilder und Zahnräder durch die Straßen. Alle haben dasselbe Ziel: Sie wollen New York retten. Auf einem großen Platz schweißen sie die Einzelteile zu einem großen Ganzen in Form eines Herzens zusammen. Als die Uhr der Grand Central Station als letztes Stück hinzugefügt wird, fangen die Zeiger wieder an zu ticken und bringen das Herz zum Schlagen. Gemeinsam haben die Bewohner ihre Stadt zum Leben erweckt. Der Kampagnenfilm zeigt, wie man durch Zusammenhalt Leben retten kann. Im Auftrag des Organspende-Netzwerks “Long Live New York“ kreierte Young & Rubicam eine bildliche Szenerie der sterbenden Großstadt und will damit zur Organspende animieren. In der Metropole New York sind nur 23 Prozent der Bevölkerung als Organspender registriert.

Der kurze Animationsfilm des oscarprämierten Regisseurs Laurent Witz schafft es, das ernste Thema Organspende liebevoll in Szene zu setzen – ohne erhobenen Zeigefinger. Die rührende Geschichte spricht an und motiviert. Ob das funktioniert, zeigt der Counter auf der Kampagnen-Seite.

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