Tüten tragen Verantwortung

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Von am 06.11.2013

Nahrung ist lebensnotwendig und außerhalb der Dritten Welt immer verfügbar? Leider nicht. In Deutschland sind vor allem Alleinerziehende und immer mehr Senioren von Armut betroffen und können sich viele Lebensmittel nicht mehr leisten. REWE möchte im Rahmen seiner Nachhaltigkeitswochen gemeinsam mit den Kunden Lebensmittel sammeln und an die Deutschen Tafeln übergeben.

Die Spendenaktion steht unter dem Motto „Mithelfen. Mitspenden“ und wird in Kooperation mit den Deutschen Tafeln realisiert. REWE, toom und Nahkauf appellieren an ihre Kunden zwischen dem 4.11 und 16.11.2013 eine Tüte mit acht ja!-Produkten zu kaufen und damit Gutes zu tun. Die Tüten werden dann von den Tafeln an die Bedürftigen überreicht. Rewe ergänzt die gekauften Tüten seiner Kunden um 40.000 weitere. Die ja! Tüten sind für fünf Euro in den Märkten erhältlich. Rewe zeigt abermals soziale Verantwortung und möchte deutlich machen: Hunger ist nicht nur ein Problem der Dritten Welt. „Wir wollen bewusst machen, dass es auch in Deutschland zunehmend mehr Menschen gibt, denen das Geld fehlt, um sich gesund und ausgewogen zu ernähren“, erklärt Lionel Souque, Vorstand der REWE Group und Vorsitzender der REWE Geschäftsführung.

Rewe hat sich in der Vergangenheit häufig mit verschiedenen Aktionen sozial verantwortlich gezeigt. Das Motiv für das aktuelle Engagement ist überzeugend. Nicht jeder, auch nicht in Deutschland, kann sich jedes Lebensmittel leisten und ist auf Unterstützung angewiesen. Rewe rückt sich mit der Tütenaktion selbst in ein positives Licht und gibt seinen Kunden ebenfalls die Möglichkeit, sich engagiert zu zeigen. Ideal wäre es noch, wenn Rewe auf Plastiktüten verzichten und Stofftaschen verwenden würde.

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